Vereinsgeschichte

Die Idee

Es war im Mai 1971, da saßen 3 Ehepaare aus Wilhelmshorst bei einem kleinen feierlichen Umtrunk in der gemütlichen „Forelle“ am Bahnhof. Sie unterhielten sich über alles und Jeden. Es waren das Drogistenehepaar Jutta und Rüdiger Lutter, der Linienbusfahrer Hermann Schulze mit seiner Frau Ingrid und der Kellner Günther Nadolny mit seiner Frau Ute. Nach einer Weile gesellt sich der Gartenbauer Helmut Großkopf dazu.

Der Gedanke mit der Freizeit in diesem Ort etwas Sinnvolleres anzufangen, wird für alle immer mehr zum Hauptthema. “Wir haben sportlich gesehen im Ort die Sektion Fußball und die Gymnastikgruppe sonst nichts. Wir könnten in Michendorf Kegeln gehen oder in Potsdam schwimmen. Es wäre schön, etwas Neues, Eigenes auf die Beine zu stellen“. „.Wie wäre es mit Federball oder Tennis“ rief Ingrid in die Runde. Der Wirt hörte hinterm Tresen ungewollt den Gesprächen zu und erinnerte sich plötzlich daran, daß es in Wilhelmshorst in den 30er Jahren einen Tennisverein gegeben hat.

„Tennis,“ war nun das Zauberwort. „Wir gründen hier den Tennisverein neu!“ Mit großer Begeisterung beschlossen sie nun diese Idee in die Tat umzusetzen.

Die Suche nach der alten Tennisanlage gestaltete sich etwas schwierig. Dieses Gelände gehört der Gemeinde und befand sich zwischen den Straßen: An der Aue und Hubertusweg. Es wurde während des Krieges und danach als Kohlenplatz für Gemeinde und Schule und als Müllkippe für Anlieger benutzt. Inzwischen hatte sich auch die Natur ihren Anteil wieder zurückgeholt. Hohe Kiefern und Pappeln sowie Rubinen mit dichtem Unterholz hatten sich breit gemacht. Die alte Tennisunterkunft stand noch windschief am Rande des Areals.

Die Begeisterungswelle für den Neuaufbau der Tennisanlage ging wie ein Lauffeuer durch den Ort. Zur Gründungsversammlung am 15. Juni 1971 waren es schon 21 Mitglieder. Rüdiger Lutter wurde Sektionsvorsitzender. Die Gemeinde überließ uns, ohne Pacht zu erheben, das Gelände. Auch der DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) gab sein ok und wir wurden in die SG Wilhelmshorst eingereiht.

Der Aufbau

Kurz nach der Gründung begannen ohne staatliche Unterstützung am 23. Juni die Arbeiten. Die Vermessung übernahm ohne Bezahlung Dieter Schulz. Danach wurde mit Hilfe eines Ikarusbusses (Hermann Schulz), dem Wagemut von Peter Lerche, der Übersicht von Siegfried Meier und einer „organisierten Planierraupe (Helmut Großkopf) dem Urwald zu Leibe gerückt. Im Übrigen, der Einzige, der etwas vom Tennisplatzbau verstand, war Helmut Großkopf.

Nach der Beräumung des Geländes, unsere Mitgliederzahl war im Juli schon auf 37 angewachsen, mussten wegen der immer aufwendiger werdenden Arbeiten neue Geldquellen erschlossen werden. Wolfgang Schröck arbeitete im Autobahnbaukombinat und so reifte der Gedanke diesen Betrieb mit ins Boot zu hohlen. Ein Freundschaftsvertrag mit diesem Betrieb bescherte uns dann nicht nur eine jährliche finanzielle Zuwendung, sondern auch Material, Geräte und Fahrzeuge. Die problemlose Kommunikation erreichten wir durch Aufnahme leitender Mitarbeiter dieses Betriebes in unsere Sektion. Wichtige Tips und Hinweise bekamen wir von Horst Stahlberg (von Medizin Potsdam), mehrfacher DDR-Tennismeister und Leitungsmitglied beim DTSB Potsdam.

Im Oktober 1971 waren es schon 44 Mitglieder und alle hatten nur ein Ziel: Tennisplätze zu bauen, um etwa in einem oder zwei Jahren einmal Tennis zu spielen. Uns verband in dieser Zeit das gemeinsame Ziel, die Gemeinschaft und das Bewusstsein, auch ohne Vorschriften von Oben, etwas Sinnvolles zu vollbringen. Gesellige Abende nach der Arbeit am Lagerfeuer oder gemeinsame Feiern ließen neu Freundschaften entstehen.

Um nun nicht den ganzen Werdegang der Arbeiten bis ins Kleinste zu beschreiben sei nur ein Beispiel der „Organisationsmöglichkeiten“ zu erwähnen: Die Fläche der drei Tennisfelder mußte vom Straßenniveau aus um einen Meter angehoben werden. Das bedeutete eine Schichtdicke von mindestens 80 cm Bauschutt über eine Fläche von ca. 2000 m/2. Heute ist Zeigelbruch in jeder erdenklichen Körnung und Masse kein Problem. Aber 1971 in der DDR. Woher nehmen und nicht stehlen?

Wir erfuhren daß die DEFA für ihre Bauvorhaben einen Vertrag zur Lieferung von Bauschutt aus Berlin-West hatte. Wie konnten wir etwa 80 bis 100 Kipperladungen davon nach Wilhelmshorst umleiten. Da kannte wieder einer Einen und „schon“ rollten ab 19.11.1971. die Kipper vom ABK und Joachim Poser vom Bahnhof Rehbrücke zum Tennisplatz. Wir arbeiteten um diesen Schutt gleichmäßig zu verteilen, bis in die eiskalten Novembernächte. Aber bei einem großen Lagerfeuer und heißem Grog von Margit Limpach war es auszuhalten.

Jede Schicht mußte verdichtet werden und mit einem Großmischer vom ABK mit Lehm vermischt werden. Es folgten noch Schlacke und Porphyrit. Bis zum Jahresende hatten wir noch viele Arbeitsstunden zu leisten. Alle geleisteten Stunden wurden genau gezählt und am Ende waren es 6.000 Std. wir hatten Werte von 72.000 M geschaffen und alle waren wir Stolz als am 7.10.1973 unsere Anlage offiziell eingeweiht wurde. Wir hatten bis dahin schon mit Hilfe unseres Trainers Herrn Oppermann Tennisspielen gelernt und traten mit einer Damenmannschaft, zwei Herrenmannschaften und einer Kindergruppe zu den Punktspielen an. Jedes Frühjahr wurde die obere rote Schicht neu aufgearbeitet. Dazu war es erforderlich die drei Spielflächen 3-5 mal zu walzen. Hier müßte eigentlich ein Sonderartikel über den selbstlosen Einsatz von Peter Hobeck beginnen. Nur soviel sei erwähnt:Peter Hobeck seines Zeichens Werkstattleiter beim ABK baute uns in seiner Freizeit eine selbstfahrende Motorwalze zusammen die uns lange Jahre treu im Frühjahr unsere Arbeit erleichterte.

Die ersten Jahre

Es folgten viele schöne Jahre in sportlicher Sicht, aber auch für die Geselligkeit wurde großer Wert gelegt. Faschingsbälle, Sommerfeste und Sektionsfahrten wurden zu einem festen Bestandteil unsere Vereinsleben. Wir knüpften feste sportliche Bande durch Freundschaftsspiele mit Medizin Potsdam, mit TSG am Obelisk Potsdam, mit Lokomotive Jüterbog und Kleinmachnow. Das Sommerfest 1983 mit einer großen Modenschau und die Einladung an alle Bürger unseres Ortes war gleichzeitig der 10. Jahrestag unseres Bestehens. Wilhelmshorst hatte durch diese Tennisanlage an Attraktivität gewonnen aber es gab nicht nur Wohlwollen in dieser mit einflußreichen Genossen bewohnten Gemeinde. Nun das Misstrauen war auf beiden Seiten sehr groß, aber wir hatten die wirklich Wichtigen (Staatstragenden) unbewußt durch Mitgliedschaft ihrer Angehörigen zu unseren Befürwortern gemacht.

Auch für den Tennissport im Bezirksmaßstab setzten wir uns ein. Hierfür stellten wir unsere Plätze jahrelang der Kreiskinderspartakiade zu Verfügung. Wir nahmen an Kreismeisterschaften und Bezirksmeisterschaften teil.

Die Wendezeit

Nun kam das Jahr 1989 unser Mitgliederstand hatte sich auf 114 stabilisiert und im Sommer ging alles seinen gewohnten Gang. Wir absolvierten unsere Rundenspiele und Meisterschaften und dann kam der 9. November. Sollte jetzt alles anders werden? Tennis ist kein Volkssport sondern ein Sport für Privilegierte? Es muß ein eingetragener Verein gegründet werden und der muß auch einen Namen und ein Logo haben! All diesen neuen Aufgaben mußte sich jetzt die Leitung stellen. Ruhe bewaren und erst einmal durch moderate Beiträge den Mitgliederstand halten. Da wir ja durch die Tradition der 30erJahre schon einmal einen Vereinsnamen und ein Logo hatten, übernahmen wir jetzt das Ganze und nannten uns von da an wieder TC Grün-Gelb Wilhelmshorst. Wie sah das Wappen aus? Wir hatten aus dieser Zeit eine sehr sportliche Tennisspielerin in unserer Vereinsleitung. Erika Figiel hatte noch aus ihrer Jugendzeit einen Pokal, auf dem das Wappen vom Wilhelmshorster Tennisverein zu sehen war. Davon wurde eine Kopie angefertigt und für alle unsere Zwecke vervielfältigt. Wir waren nun ein eingetragener Verein mit Wappen und gehörten nicht mehr zum Bezirk Potsdam sondern zu Berlin- Süd. Unsere Punktspiele absolvierten wir nun mit Mannschaften aus den Bezirken Lichterfelde und Zehlendorf.

Nun war der Tag auch nicht mehr fern, daß sich die ersten Berliner wegen des günstigen Beitrags und der sprichwörtlichen Geselligkeit uns anschlossen. Da waren es Studenten, Zahnärzte, Immobilienkundige und so mancher, der uns so richtig Vereinsleben beibringen wollte. Um in Berlin Tennis zu spielen, mußte man sehr viel “Schmott“ auf der hohen Kante haben. Man kam auf eine Warteliste und mußte einen Bürgen stellen. Wir hatten kein derartiges Ausleseverfahren, denn wir freuten uns über jedes neue Mitglied. Die Beitragssätze mußten natürlich den jetzt herrschenden marktwirtschaftlichen Verhältnissen angepaßt werden und damit hatten wir auch mehr Mittel, um unsere Plätze in einen besseren Zustand zu versetzen. Wir haben aber immer darauf geachtet, daß wir uns mit überzogenen Beitragserhöhungen, nicht selbst das Wasser abgraben. So feierten wir am 21. Juni 1991 unter großer Beachtung der hohen Berliner Tennissportführung unser 20jähriges Neubestehen.

Leider wurde nach dem Ausscheiden vom ersten Nachwendebürgermeister im Dezember 1994 der bestehende langjährige Pachtvertrag des TC überraschend gekündigt. Es sollte ein neuer Pachtvertrag mit der Gemeinde abgeschlossen werden, der uns mit einer kurzen und teuren Laufzeit knebeln sollte. Die neue Gemeindeführung hatte ein “gieriges“ Auge auf das Tennisland geworfen. Es folgten langwierige geduldige Beratungen mit den Gemeindevertretern und der Amtsdirektion, die sich über einen Zeitraum von über 2 Jahren hinzogen. In dieser Zeit wurde mit dem Ausscheiden von Klaus Hildebrand nach 16-jähriger Arbeit im Vorstand und langen Jahren als 1. Vorsitzender auf der Mitgliederversammlung die Vereinsführung in die Hände von Steffen Lerche übergeben. Dieser hatte bis dahin im Vorstand an der Seite von Klaus Hildebrand in der Funktion des Jugendwart und 2. Vorsitzender 15 Jahre Erfahrungen über die Vereinsführung sammeln können und so konnte das Vereineinsleben nahtlos weiter geführt werden. Die neue Vereinsleitung kämpfte weiter um einen neuen Pachtvertrag und konnte am 23. Mai 1997 einen langfristigen Pachtvertrag unterzeichnen.

Unsere ehemaligen Vorsitzenden und heutigen Ehrenmitglieder Rüdiger Lutter, Trutz Raum und Klaus Hildebrand sowie der jetzige Vorsitzende Steffen Lerche konnten zu Recht mit Stolz feststellen, daß alle Vorraussetzungen für ein weiteres Wachsen, Blühen und Gedeihen des TC Grün-Gelb Wilhelmshorst gegeben sind. Das tat der Club dann auch: Heute sind wir 160 Mitglieder. Tennis hält jung, und seine Ausübung ist vom Alter (fast) unabhängig. Das beweisen nicht nur die aktiven Mitglieder, die auch nach römischer Sprachregelung zu den senes der über 60-jährigen zählen. sondern ganz besonders Erika Figiel. Die mit immerhin bis 71 Jahren als eines unserer ältesten Mitglieder in ihrer Damenrunde noch aktiv und erfolgreich war. Aus dem Kreis unserer älteren Mitglieder sei schließlich ein Mann hervorzuheben, der in den siebziger Jahren zu den stärksten Tennisspielern im Club zählte: Otto Käthe.

Auch wenn die Strömung der Zeit viel Neues heranschwemmt, bleibt Tennis eine der schönsten Nebensachen der Welt und es hat in Wilhelshorst ein zu Hause. Sportlich hat der Club seine bewährte Linie über die Jahre beibehalten. Seit jeher hat Tennis als Breitensport und seit den neunziger Jahren auch als Wettkampfsport bei uns einen hohen Stellenwert, z. zZ. ist der TC mit insgesamt 4 Mannschaften an den Verbandsspielen beteiligt.

Viele Mannschaften konnten schöne Erfolge erzielen, wie z. B. unsere 1. Damen um Saskia Blume die 1995 in die Bezirksliga aufsteigen konnten und unsere 1. Herren um Steffen Lerche u. Mathias Gundel die ebenfalls in die Bezirksliga aufgestiegen sind. Diese Erfolge wurden in den 2000 Jahren sogar übertroffen, so dass einige Mannschaften in der Bezirksoberliga an der Spitze mitspielen.

Doch sollten wir trotz der regen Verbandsspielaktivitäten nicht vergessen, daß die Mehrzahl der Mitglieder Tennis vor allem zum Vergnügen, wenn auch nicht ohne sportlichen Ergeiz, spielt. Das zeigt sich auch in der hervorragenden Kinder- und Jugendarbeit des TC der im Durchschnitt 50 – 65 Kinder und Jugendliche betreut und trainiert.

Dass diese Seite des Tennissports nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat, beweisen auch die neuen Mitglieder, die in den letzten Jahren zu uns gestoßen sind und die traditionellen Schleifchenturniere, Kindersportfeste sowie weitere viele Aktivitäten des TC in der Gemeinde Wilhelmshorst die sehr beliebt geworden sind.

Im Jahre 2005 lief die 15 jährige Laufzeit des Pachtvertrages aus. Um in den nächsten Jahren für anstehende Arbeiten an der Anlage und die weitere längerfristige Absicherung des TC Grün-Gelb wurde vom Verein wiederum eine längerfristige Lösung angestrebt. Mit der zusätzlichen Schwierigkeit der Gemeindegebietsreform konnte trotzdem durch beharrlichen Einsatz des Vorstandes mit der Unterstützung der Gemeindevertreter des Ortsteils W’horst ein langfristiger Pachtvertrag von 20 Jahren in der neuen Gemeindevertretung Michendorf ausgehandelt und durchgesetzt werden.

So stand dem Inhalt des TC – Liedes von 1936 auch in Zukunft nichts im Wege.

Das Tennislied

Im Jahr 1936 entstand unser Tennislied:

Tennislied (MP3)
KI-generierte Audioversion

Der Tennissport ist sehr beliebt in allen Altersklassen,

Wer ihn als Kind schon hat geübt,

kann es als Greis nicht lassen!

Der weiße Ball, des Schlägers Klang begleiten uns ein Leben lang!

Und wer`s nicht glaubt, er geh` hinein in den Wilhelmshorster Tennis Verein!

Die Modernisierung und der Neubau

Auch nach vielen Jahrzehnten lebendiger Vereinsgeschichte blieb unser Club nicht stehen. Im Gegenteil: Mit dem gleichen Engagement und Gemeinschaftssinn, der unseren Verein seit jeher geprägt hat, wurde die Anlage Schritt für Schritt weiterentwickelt und modernisiert.

Ein wichtiger Meilenstein war die umfassende Sanierung der Tennisanlage in den Jahren 2009 und 2010. Nachdem der TC im August 2009 die Zuwendungsbescheide vom Landessportbund und der Gemeinde erhalten hatte, konnte pünktlich zu Beginn der Herbstferien am 19. Oktober 2009 mit den Arbeiten begonnen werden.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und strahlendem Sonnenschein wurden zunächst die alten Linien entfernt und die Zaunanlage abgerissen. Es folgten umfangreiche Erdarbeiten, bei denen das Altmaterial bis zu einer Tiefe von etwa 30 Zentimetern abgetragen wurde. Schritt für Schritt entstand durch die Firma Riedel ein neuer Unterbau mit moderner Bewässerungsanlage und verbessertem Gefälle. Auch die neue Zaunanlage wurde errichtet und gab der Anlage nicht nur mehr Stabilität, sondern auch ein völlig neues Erscheinungsbild.

Im Frühjahr 2010 wurden schließlich die neuen Linien gesetzt und die Plätze fertiggestellt. Begleitet wurden die Baumaßnahmen insbesondere durch die Vorstandsmitglieder M. Senftleben, Ch. Baselau und Steffen Lerche, die die Bauarbeiten und die Finanzierung aktiv begleiteten. Auch viele Mitglieder unterstützten, ganz im Sinne der Anfangsjahre, bei Arbeitseinsätzen rund um die Außenanlage.

Doch schon bald rückte das nächste große Projekt in den Mittelpunkt: der Neubau unseres Clubhauses. Das alte Gebäude hatte über viele Jahre gute Dienste geleistet, war aber inzwischen in die Jahre gekommen.

Im November 2010 wurde das alte Clubhaus abgerissen, für viele Mitglieder ein Abschied mit vielen Erinnerungen, aber zugleich der Beginn von etwas Neuem. Nach Erhalt der Baufreigabe konnten im März 2011 die Bauarbeiten starten. Die Firma Teuber begann mit den Fundamentarbeiten, später übernahm die Firma Pahl den weiteren Bau des Clubhauses.

Bereits am 7. Mai 2011 konnte Richtfest gefeiert werden. Bei bestem Wetter, Bratwurst und guter Stimmung begrüßte der 1. Vorsitzende Steffen Lerche die Mitglieder und Gäste und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz. Der Richtspruch des Zimmermanns und das traditionelle Einschlagen des letzten Nagels markierten einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum neuen Clubhaus.

In den folgenden Monaten wurde mit Hochdruck gearbeitet. Der Innenausbau wurde vorangetrieben, Fliesen verlegt, Duschen und Umkleiden eingerichtet sowie die technischen Anlagen installiert. Auch eine neue Küche und ein Kamin fanden ihren Platz. Viele Entscheidungen wurden gemeinsam mit einer engagierten Bemusterungsgruppe, dem Vorstand und den ausführenden Firmen getroffen.

Am 22. Oktober 2011 war es schließlich soweit: Unser neues Clubhaus wurde bei strahlendem Herbstwetter feierlich eröffnet. Zahlreiche Mitglieder, Gäste und Unterstützer waren gekommen, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu erleben. Neben dem Vorstand waren auch Vertreter aus Gemeinde und Region anwesend, darunter der zukünftige Bürgermeister R. Mirbach sowie die Ortsvorsteherin Frau Richard. In einer Ansprache wurde auf die Bauzeit zurückgeblickt und allen Helfern, Förderern und Unterstützern aus Politik und Wirtschaft gedankt.

Mit dem neuen Clubhaus hat unser Verein nicht nur ein modernes Zuhause erhalten, sondern auch einen Ort, an dem Gemeinschaft, Geselligkeit und Vereinsleben weiterhin im Mittelpunkt stehen, ganz im Sinne unserer langen Tradition.

Bilder vom Umbau der Plätze:

Bilder vom Neubau des Clubhauses:

Erweiterung der Anlage

Auch in den darauffolgenden Jahren wurde weiter an der Entwicklung unserer Anlage gearbeitet. Im Jahr 2017 stand dabei ein besonderes Projekt im Fokus: die Erweiterung um einen vierten Tennisplatz sowie den Neubau der Tenniswand.

Bis Dezember 2017 wurden zunächst die notwendigen Vorbereitungsarbeiten durchgeführt. Bäume wurden gefällt und die Gründungsarbeiten für den neuen Platz 4 sowie den Tenniswandplatz begonnen. Anschließend entstanden die Einfassungen für beide Bereiche.

Bei den Arbeiten kam auch ein Stück Vereinsgeschichte zum Vorschein: Das Fundament der alten Tenniswand zeigte sich überraschend massiv, hier hatten die Erbauer seinerzeit mit Beton nicht gespart.

Am 20. November 2017 wurde die neue Tenniswand montiert und der erste Oberboden für den neuen Platz aufgebracht und verteilt. Auch der neue Zaun rund um die Anlage konnte wie geplant fertiggestellt werden. Parallel dazu wurde der Kellereingang erneuert und nahezu vollständig fertiggestellt.

Die abschließenden Arbeiten am vierten Platz und an der Tenniswand wurden witterungsbedingt in das Frühjahr 2018 verlegt.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Gemeinde sowie dem Bauamt, vertreten durch Herrn Schmidt, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Umsetzung dieses Bauvorhabens.

Heute präsentiert sich unsere Anlage mit vier Tennisplätzen, moderner Tenniswand und unserem Clubhaus als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt und bietet beste Bedingungen für Sport, Gemeinschaft und Vereinsleben.

Bilder von der Erweiterung der Anlage:

Ein Blick nach vorn

Heute präsentiert sich unser Verein als lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt mit einer modernen Anlage, vier Tennisplätzen, Tenniswand und einem einladenden Clubhaus. Viele Generationen haben den TC Grün-Gelb Wilhelmshorst geprägt und mit großem Engagement weiterentwickelt. Dabei stehen neben dem sportlichen Erfolg bis heute vor allem Gemeinschaft, Geselligkeit und die Freude am Tennissport im Mittelpunkt unseres Vereinslebens.

Ob im Training, bei Verbandsspielen, Turnieren oder geselligen Veranstaltungen, unser Club ist ein Ort, an dem sich Mitglieder aller Altersklassen begegnen und wohlfühlen. Besonders die Kinder- und Jugendarbeit sowie das aktive Miteinander im Verein tragen dazu bei, dass unsere Gemeinschaft lebendig bleibt.

Mit diesem starken Fundament und dem Blick auf unsere lange Geschichte blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf viele weitere Jahre voller Tennis, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse auf unserer Anlage.